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24/7 Licht in der Vegi-Phase? Thread Tools
Old 12-27-2016, 10:19 PM #1
Phec
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24/7 Licht in der Vegi-Phase?

Servus alle zusammen...

ich hab ein paar Fragen...
allgemein und im speziellen zu feminisierte Samen. Ich hab gelesen das manche Züchter ihre Pflanzen in der Vegi-Phase über längere Zeit 24 Stunden am Tag beleuchten, ohne Dunkel-Phase.

Wenn man vom Sämling ausgeht, wieviele Tage wäre so eine 24-Stunden Beleuchtung sinnvoll, bzw gibt es Nachteile?
Ist eine 24-Stunden Beleuchtung in der Vegi-Phase (über mehrere Wochen) bis zur Einleitung der Blüte (12/12) ohne negative Effekte möglich?

Ich habe im Internet recherchiert, konnte aber nichts eindeutiges finden.
Im Buch "Marihuana drinnen" von "Jorge Cervantes" bin ich dann fündig geworden, wenn auch kurz und knapp...

Dort steht unter der Rubrik "Feminisierte Samen"...

(Zitat)
Photoperiode: Weniger Tageslichtstunden (z.b. 14 Stunden) erhöht die weibliche Zahl. Bei längeren Tagen (z.b. 18 Stunden) gibt es mehr männliche Pflanzen.
(Die eigentliche Qelle dieser Information ist Henk, der Chef von Dutch Passion. Jorge Cervantes bekam die Erlaubnis diese Info in seinem Buch zu verwenden)

Natürlich weiß ich das aus feminisierte Samen zu 99,9% keine rein männliche Pflanzen wachsen aber dem Text entnehme ich das das Risiko männlicher Geschlechtsmerkmale bzw. Zwitter zu bekommen steigt.

Deshalb frage ich mich ob eine 24-Stunden Beleuchtung in der Vegi-Phase, negativ auf die Pflanze in Form von Zwitter-Bildung auswirkt?


Was sagt Ihr dazu, was sind Eure Erfahrungen?



Zusammenfassung:

1. Frage:
Fördert eine 24/7 Beleuchtung in der Vegi-Phase die Zwitter-Bildung bei feminisierten Pflanzen?

2. Frage:
Wie lange ist eine 24/7 Beleuchtung sinnvoll? (bis 1 Woche nach dem Keimen, 2 Wochen oder kann man den gesamten Vegi-Zyklus bis zur Einleitung der Blüte (12/12) das Licht auf 24/7 lassen?)

3. Frage:
Wächst die Pflanze unter einer 24/7 Beleuchtung mehr als unter einer 18/6 Beleuchtung, bei gleicher Anzahl von Tagen?

4. Frage:
Was gibt es sonst noch für Vor- und Nachteile oder Erfahrungen die für oder gegen eine 24/7 Beleuchtung in der Vegi-Phase sprechen?
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Old 12-28-2016, 03:49 AM #2
Superhase
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Habe selbst der Nützlichkeit halber 24/7 in der letzten Vorziehrunde gehabt. Sämlinge/Stecks aktuell sehen nicht geschädigt aus...

Würde generell sagen es geht nicht schneller und nicht langsamer. Konnte da keine relevanten Unterschiede feststellen, habe damit das GW mitgeheizt deshalb.
Generell was Zwitteranfälligkeit gilt, ein stabiler Strain zwittert nicht so schnell fem hin oder her und die unstabilen...da kann es mal den mal den andern Auslöser geben und es würde einem unabhöngig von der Vegibehandlung vermutlich passieren.
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Old 12-28-2016, 06:53 AM #3
Phec
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Vielen Dank für die schnelle Info.

Wie lang sollte ich den Sämling (Keimling) unter der 24/7 Beleuchtung lassse 1 Woche, 2 Wochen oder gleich die ganze Vegi-Phase. Und du sagst das die PFlanze immer gleichschnell wächst? Aber ich dachte mehr Lcht mehr Wachstum, oder?

Wie lang lässt du deine Pflanzen unter 24/7?
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Old 12-31-2016, 05:05 PM #4
Superhase
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Bevor du weiter mit dem Gedanken spielst erklär mir doch bitte deinen Ansatz hinter dem unnötig mehr an Strom? Die Rechnung mehr Licht gleich entsprechend mehr Biomasse haut so nicht hin...also was treibt dich dahingehend überhaupt an?^^
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Old 12-31-2016, 11:10 PM #5
Phec
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...naja, also ich hab des öfteren gelesen das grower ihre frisch gekeimten pflänzchen in der ersten woche unter 24/7 licht lassen. und man ließt auch oft, das viele züchter ihre stecklinge unter 24/7 licht (bis zu 2 wochen) lassen bis sie gewurzelt sind(wobei das ja eigentlich kein geheimnis ist). mir stellt sich jetzt die frage, in wie weit man das ausreizen kann. ohne das die pflanze davon beeinträchtigt wird und wenn ja, in welcher form sich das bemerkbar macht.

das leute behaupten das es ausser mehr stromkosten nichts bringen wird, mußte ich schon öfter lesen, aber warum? vielleicht das die pflanzen nach spätestens 18 stunden das wachstum einstellen und erst nach einer mindestens 6 stunden dunkelphase wieder weiterwachsen wäre eine antwort, aber da kommt nix.

es wird immer nur behauptet es funktioniert nicht...und wenn ich frage warum? dann kommt nix, ausser irgendwelcher phrasen wie... du hast keine ahnung ...macht dich erstmal mit den grundlagen vertraut ...oder die natur wird sich schon was dabei gedacht haben usw

also, nur das mich hier keiner falsch versteht, ich stell keine behauptung auf, ich stell eine frage..

..ob es irgendjemande da draussen gibt, der selber erfahrungen diesbezüglich gemacht hat
oder in fachliteratur darüber gelesen hat.

ich konnte im internet nix finden und in fachliteratur auch nicht, ausser das bischen was ich oben erwähnt hab.

und an alle die sich aufregen wie ich nur solch blasphemische frage stellen kann, ich hab jetzt schon öfter artikel gelesen, von growern die z.b. das licht auf 24 stunden-an und 12 stunden-aus lassen, in der blüte wohlbemerkt (ob das wahr ist oder funktioniert sei dahingestellt).

und ich sag nur, feminisierte-autoflowering-pflanzen, hättste das mal jemand vor 30 jahren erzählt...die hätten dich eingewiesen
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Old 01-01-2017, 04:48 PM #6
Superhase
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Finde es echt gut wie intensiv du dich mit der Fragestellung auseinandersetzt, die herangehensweise kommt mir irgendwie bekannt vor^^

Grundlegend haben (alle?!) Pflanzen Tag & Nacht Zyklen. Sprich es laufen je teils unterschiedliche Stoffwechselprozesse innerhalb der Pflanze ab. Und da gibt es eben auch Prozesse die der Vollständigkeit und verstoffwechselung halb auch die Nacht phase "brauchen". Im Vegetativen ist ja wie schon gesagt grundlegend kein Problem, nur behaupte ich einfach mal dass man in einem geschlossenen Versuchsrun definitiv eine bessere Entwicklung mit Einhaltung der Nachtphase haben werden als die 24/7 gezogenen.

Autoflower spielen dabei aber eine gesonderte Rolle, sind eben auch eine eigene Unterart für sich neben Cannabis Sativa/Indica. Die ganzen hybridisierten Mischpackungen bei den Autoflowers die es heute zu kaufen gibt dabei mal außen vor.

Wenn dann wäre ein mittlerer Ansatz der dass man auch bei non autoflowers in der Vegi 19,20,21,22h... Licht gibt, aber eine Dunkelphase sollte es ungeachtet der Länge einfach geben meinem Verständnis nach. Gibt viele chem. Zyklen innerhalb des Pflanzenstoffwechsels die eben genau so mit beiden Phasen "arbeiten". Einer der grundlegenstes Zyklen wäre da der Calvin-Zyklus, dürften viele noch aus Bio kennen...



Zum Anwachsen von Sämlingen, Stecks oder zum revegging bin ich voll konform.

Andersrum, es gibt und gab über die Jahrzehnte hunderttausende wenn nicht sogar millionen Cannabisgärtner weltweit und davon viele auch im erwerbsstil und von diesen soll keiner gecheckt haben dass es der Überbringer ist einfach die ZSU in der Vegi komplett wegzulassen?
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Old 01-01-2017, 06:46 PM #7
Phec
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@Superhase...danke, danke, vielen dank.

ich hab schon gedacht jetzt kommt wieder so eine schnippische antwort mit leeren behauptungen wie auf anderen deutschsprachigen grower(kinder)-foren. das zeigt mir das die entscheidung member auf icmag.com zu werden richtig war. hier hat man gleich das gefühl das das puplikum etwas älter und deutlich reifer ist.

autoflowering
..ja klar, das ist mir bewußt. dies ist nur möglich weil eine normale sativa/indica mit der ruderalis gekreuzt worden ist und ist nur aufgrund der speziellen genetik möglich.
aber ich hab das nur als beispiel genannt um zu zeigen was alles möglich ist was vorher als abwegig galt.

warum über die jahrzehnte hunderttausende cannabisgärtner noch nicht selbst darauf gekommen sind?
genau das hab ich mich auch gefragt...und warum darüber fast nichts zu finden ist. denn in einschlägiger fachliteratur kann man genau lesen was passiert wenn man etwas richtig macht und was passiert wenn man etwas falsch macht. mit all den folgen und prozessen die in der pflanze dabei ablaufen, in allen variationen und szenarien. und deshalb hat es mich gewundert, das über so etwas essenzielles kaum berichtet wird. (natürlich gibt es bestimmt fachliteratur wo man es nachlesen kann aber bis jetzt bin ich noch nicht darübergestolpert).

nochmals vielen dank superhase, das leuchtet ein...
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Old 01-02-2017, 02:49 PM #8
gambo
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gambo will become famous soon enoughgambo will become famous soon enough
Hallo Phec,
viel Erfolg bei der Suche nach Weisheit wünsche ich
Spaß beiseite, jede Pflanze hat ihre eigenen Bedürfnisse dennoch sollte man als Cannabisgärtner meiner Meinung nach immer lieber mal einen oder auch 10 Schritte vom Thema Cannabis zurücktreten und sich mal umschauen was die Gärtner von anderen Pflanzen so machen insbesondere sollte man da auf Leute achten die mit ihrer Pflanzenzucht ihren Lebensunterhalt bestreiten.
Die Indoorzucht von Cannabis ist super Umweltbelastend.. selbst Profis hauen pro Kilo Cannabisblüten 4,6 TONNEN CO² raus..wer das nicht glaubt sollte sich einfach mal die Studie von Evan Mills dazu ansehen.
Alle wollen immer das Maximum rausholen ohne sich die Sachzusammenhänge anzusehen, oder das große Ganze zu betrachten.
Zudem haben die meisten Leute/Grower ein größeres Ego als angemessen..Leute die in sämtlichen Bereichen des Lebens mittelmaß oder drunter sind , sind auf Einmal die Pro´s in einem Bereich der wenig greifbares bietet um das zu überprüfen.
Ich z.b. growe immer zwischen 14/10 und 18/6 je nach Sorte, Freunde von mir mit der 12+1 Methode in der Vegetationsphase..24/7 halte ich persönlich für Blödsinn weil einfach nichts in der Welt ohne Ruhephasen auskommt.
Die Leute glauben immer das alles linear funktioniert, aber wer mal selbst was gebacken hat weiss auch das ein kuchen der 30 min bei 200° brauch , bei 400° nicht in 15 Minuten fertig ist.
Ich habe z.b. mal einen grow mit 22/2 Belichtungszeit gemacht, meiner Einschätzung nach hat die Stabilität der Pflanze dadrunter sehr gelitten, ich hatte große Pflanzen, allerdings waren die Zweige arg dünn so dass zur Ernte hin einige gebrochen sind..
Am wichtigsten ist eigentlich nur , dass du vertrauen in das hast was du machst.
Irgendwann wird sich jemand auch wissenschaftlich und ich meine richtig wissenschaftlich und nicht Jorge Cervantes wissenschaftlich damit befassen und wir wissen alle mehr..
Ich wünsche auf jedenfall gutes Gelingen, und solltest du den Platz, die Zeit und die lust haben..mach doch einfach ein paar Testgrows parallel und überrasch uns mit den Ergebnissen
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Old 01-02-2017, 06:33 PM #9
Phec
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@gambo ...wahre worte bruder

..besonders das mit der umweltbelastung. ich hab mir schon oft gedacht wie viele leute massen an dünger die kanalisation herunterspülen und das obwohl unsere phosphorvoräte zu neige gehen. plus die auswirkungen des algenwuchs im meer die alles andere leben dort zerstört.

aber ich denke das das indoor-growing überwiegend mit der illegalität zusammenhängt und schuld daran ist. wär es von anfang an legal gewesen, hätten wir ganz andere preise und indoor würde sich finaziell gar nicht lohnen. natürlich spielt das wetter in unseren breitengraden auch eine große rolle aber ich denke wäre es legal wäre der import immer noch billiger als indoor-growing. ausserdem könnte man im sommer ganz ungeniert und ohne angst haben zu müssen outdoor-growen und der vorrat würde locker bis ins nächste jahr reichen. prohibition wirft nie licht sondern nur schatten. prohibition ist ein anderes wort für "problem verdrängen" oder "nicht wahr haben wolle " anstatt sich damit auseinanderzusetzen. nicht die drogen sind das problem, auch nicht der mensch, sondern der umgang damit und viel aufklärungsarbeit.

ich weiß noch als ich ein kind war, wie in der schule und in den medien diese "aufklärungsarbeit" ausgesehen hat.

ein mann mit schwarzen trenchcoat der sich auf schulhöfen rumtrieb um seine ware kleinen kindern anzupreisen. und um die kinder auszuticksen hat er die drogen in süßigkeiten versteckt um sie so süchtig zu machen.
"pssst... komm mal her, ich hab was feines für dich. das erste mal ist umsonst aber danach mußt du zahlen."

und wenn man älter ist glaubt man dene dann überhaupt nichts mehr in punkto "drogen und gefahr". und genau dort beginnt die gefahr, wenn man drogen nicht ernst nimmt oder verharmlost. in unserer gesellschaft spielen drogen eine sehr große rolle auch wenn es viele nicht wahr haben wollen. und weil drogen so viel gefahren in sich bergen und so viel unkenntnis darüber vorherrscht, sollte es meiner meinung nach an allen schulen ein eigenes fach darüber geben.

der schlüßel heißt aufklärung, und so hieß er schon immer, auklärung ist das einzige was unsere gesellschaft voranbringt und vorrangebracht hat...
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Old 01-03-2017, 12:49 AM #10
Superhase
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Ok das ging ja straight vom Thema ab

Aber das mit dem indoor Growing und dem Klima...Leute geht mit dem Trend. Strom von zerzifizierten 100% völloko anbieten wenn das schlechte gewissen so groß ist und genau dieser superfeine grüne Strom könnte ohne der schwersten Lobbys schon seit x Zeit standard für jedermann sein.


Und weed wird und würde sich IMMER lohnenswert auch indoor anbauen lassen genauso wie alles andere quasi auch sofern ein Markt. Die Voll Hydro "Indoor" Hollandtomaten werden zu ct Preisen inverkehrgebracht und das bringt bekanntlich wie so vieles unter Umständen auch dick patte, alles eine Frage der Skalierung.
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